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Sun (H)eat

Salone del Mobile, 2012



Projektpartner: BASF, HfG Karlsruhe – UdK Berlin – ENSCI
Zusammenarbeit: Joël Dunkl
Zeitrahmen: 2 Wochen
Materialien: Plexiglas, Buchen, PU-Hartschaum, Lack

Die täglich auf der gesamten Erdoberfläche generierte Sonnenenergie entspricht mindestens dem Fünftausendfachen unseres globalen Energiebedarfs. Das Potenzial von Sonnenenergie ist gewaltig und seine Rolle für eine Umstellung auf erneuerbare Energien entsprechend bedeutend. BASF hat einen Kunststoff entwickelt, der im Gegensatz zu Solarzellen die Sonnenenergie direkt nutzt und zum Erhitzen oder Kühlen verwendet. In einem Kollaborationsprojekt (zwischen BASF, HfG Karlsruhe, UdK Berlin und ENSCI) sollten auf dieser Basis neue Ideen und Konzepte für den direkten Gebrauch von Sonnenenergie entwickelt werden und die Technik in einem urbanen oder häuslichen Kontext angewandt werden.

«Sun (H)eat» nutzt die Sonnenenergie im Cateringbereich, für Events aller Art und Ausmaße im urbanen Raum. An eine modulare Dachstruktur, die sich zu beliebig großen Mustern zusammensetzen lässt, wird ein Küchenmodul angeschlossen, sodass die gewonnene Energie sofort vor Ort zum Kochen genutzt werden kann. Die Dächer fungieren gleichzeitig als Energiekollektoren und schützen vor Sonne oder Regen. Das System demonstriert einem großen Publikum auf einfache Weise, wie Sonnenengerie genutzt werden kann – vom Sonnendach zur Suppenküche.